Oscar- DiMiGo meets HeMiGo
02.09.2018

A night with George

Jutta Stubbington/Bernd Henßen

Was hat die Milchstraße mit Golf zu tun?

Die Frage können mit Sicherheit die dreizehn wackeren Golfer beantworten, die am letzten HeMiGo-Mittwochsturnier der Saison „A night with George“ teilnahmen. Erstmals waren übrigens auch die Damen eingeladen, und drei Golferinnen ließen sich das Erlebnis nicht entgehen. Alle Beteiligten waren sich einig: Dieses Turnier hat sich über die Maßen gelohnt. Nicht so sehr wegen des unglaublich guten Golfs, das gespielt wurde, das bleibt unbenommen. Aber der Himmel – und da sind wir bei der Milchstraße angelangt – hatte alles ausgepackt, was er zu zeigen hatte: Sternschnuppen, Großer Wagen, Milchstraße und ein unfassbar roter Mars. Man kam sich vor wie Hans-Guck-in-die-Luft und musste aufpassen, nicht in einen der Bunker zu stolpern. Es war durchgängig ein großartiges Schauspiel bei überraschend sommerlichen Temperaturen.

Vorab gab es eine deftige Erbsensuppe, und als es um 20.00 Uhr dunkel genug war, ging es auf die Runde von neun Löchern. Die Par3-Löcher wurden natürlich ausgelassen, denn für das Spiel über das Wasser sind die fluoreszierenden Bälle dann doch zu teuer. In diesem Jahr schlugen alle von Rot ab, ob das eine Erleichterung war, bleibt im Dunkeln. Die Fahnen waren mit Leuchtstäben markiert, und in den Löchern lagen Leuchtringe. Dass bei einigen im Laufe der Nacht die Leuchtkraft nachließ, machte das Treffen der Grüns nicht nur schwerer, sondern auch spannender. Mit besonderen Überraschungen wartete Loch 11 auf, denn dort wehte den Golferinnen und Golfern ein unglaublich warmer, föhnartiger Wind entgegen, und die Fahnenstange war obendrein nur sehr schwer auszumachen.

Zum gemeinsamen Abschluss trafen sich alle Teilnehmenden im Kaminzimmer, wo Getränke bereitstanden, die auch ohne Bedienung gut mundeten. Immer wieder wurde vom Sternenhimmel erzählt, und es wurden Erfahrungen ausgetauscht, wie man im Dunkeln herausfinden kann, wie das Schlägerblatt steht und wo die Mitte des Putters ist.

Sieger waren alle, die teilgenommen haben, aber diejenigen, die besonders gutes Golf gespielt haben, nahmen aus den Händen von Jutta und George Stubbington ihre verdienten Preise entgegen:

  1. brutto: Rainer Grischkat
  2. netto: Klaus-Peter Wennemann
  3. netto: Josef Ewers
  4. netto: Volker Becker
  5. netto: Elmar Krawinkel

Trotz der späten Stunde blieb man noch eine ganze Weile zusammensitzen.

George versprach, auch im nächsten Jahr wieder seine „Night with George“ auszurichten. Wenn dann noch einige Teilnehmer dazu kämen, wenn es wieder eine so tolle Kulisse gibt und wenn die Beleuchtung der Löcher weiter optimiert ist, dann sollte es wieder eine großartige Nacht werden.