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Der Pokaltag – wie immer der Höhepunkt der Weissenfelder Golfsaison

Der Men’s Captain rief und (fast) alle kamen. Zum Saisonhöhepunkt der Weissenfelder war endlich einmal ein volles Haus zu verzeichnen. Das mag zu einem Teil auch an den sommerlichen Temperaturen gelegen haben, zum anderen evtl. auch an den vielen Preisen, die es an diesem Mittwoch zu verteilen galt. Traditionell wird am Pokaltag die Eclectic-, die Matchplay- und die Captain’s Challenge-Sieger neben den Siegern der Sonderwertungen, die es für diejenigen Spieler, die besonders häufig teilgenommen hatten und natürlich die Turniersieger geehrt, was dazu führt, dass die Siegerehrung immer besonders lange dauert. Für eine Halfway-Verpflegung war gesorgt und auch das Pausenbier fehlte nicht. Um das Turnier möglichst schnell über die Bühne zu bringen und so im Anschluss Zeit für die Sonderwertungen zu haben, wurde in Zweierflights gestartet. Das erwies sich als gute Idee, denn trotz 38 Teilnehmern konnte auch der letzte Putt des Shoot-outs noch bei Licht absolviert werden.

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Es gab natürlich auch einen Birdiepool und so viele Birdies wurden noch nie gespielt: ganze 9 (!) kamen in den Pool, davon wurden allein drei von Willi Struck gespielt, daneben gab es noch etliche, die nicht in die Wertung kamen, sei es, dass sie an einem Par Vier gespielt wurden oder aber nicht eingezahlt wurde.

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Andreas Graf hatte sich bereit erklärt, die Sieger des Matchplay zu ehren, weil er derjenige ist, der dieses schon oft gewonnen hat. Er meinte allerdings, dass Voraussetzung für diese Ehre ein Ausscheiden in der ersten Runde sei. Über das Matchplayfinale ist an anderer Stelle berichtet worden, hier nur das Ergebnis: Es siegte Dieter Daniels vor George Stubbington.

Für alle Spieler lag an der Eins ein Schläger für Linkshänder bereit, mit dem sie (natürlich nicht im Turnier gewertet) einen Extra-Ball schlagen mussten. Alle Spieler hatten ihre liebe Mühe dabei und so war ein longest Drive von ca. 30 Metern der Siegesschlag, gespielt von Dieter Daniels. Auf den Plätzen: Ralf Birch, Roman Czornik und Werner Meier.

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Im Anschluss an das Turnier ging es auf die 18. Von der Kuppe war ein Ball in den Grünbunker zu schlagen, in den die Fahne gesteckt war. Merkwürdig, wenn man den Bunker treffen soll, klappt das nicht: Nicht einer der immerhin 12 Spieler traf ihn. Am nächsten dran war Dieter Daniels vor Ralph Schneider und George Stubbington.

Als nächstes galt es vom Damenabschlag der 10 auf das Grün der 9 zu spielen. Nicht weit, aber durch die hohen Bäume recht schwierig. Am besten schnitt hier Josef Rissing vor Fred Mietzner und George Stubbington ab.

Für die fünf Spieler mit den meisten Teilnahmen gab es dann das traditionelle Putting-shootout: Sieger wurde – man ahnt es schon – Dieter Daniels vor John Hix.

An allen Par 3 war Nearest to the Pin gesteckt: den Vogel schoss Werner Nüse an der 3 ab, ganze 16 cm fehlten zum Hole in One, an der 10 siegte Ralf Birch und gleich an Loch 12 und 17 räumte Willi Struck ab.Pokaltag_2014_04

Für die Captain’s Challenge war in dieser Saison das Loch 15 in die Wertung gekommen. Hier sielte Uwe Multhoff am besten vor Wolfgang Lentz. Die Eclectic der Gruppe B (Handicaps ab 18,5) gewann George Churaman mit 53 Punkten vor John Hix, die Gruppe A entschied Willi Struck mit 51 Punkten vor Erwin Hoffmann für sich.

Fehlen nur noch die Turniersieger. Es wurde richtig gut gespielt und so verwunderte ein Korrekturwert von 0 nicht. Marcus Meier belegte den 2. Bruttoplatz mit 27 Punkten, dieses Ergebnis wurde noch um einen Punkt von Andreas Graf getoppt. Aber beim Pokaltag geht es eigentlich um den Nettosieger. Die sechs Besten unterspielten sich, Platz 5: Werner Nüse 38 Punkte, Platz 4: Karl-Erich Wessler 39 Punkte, Platz 3: Ralph Schneider 40 Punkte, Platz 2: Uwe Multhoff 40 Punkte, Sieger des Wanderpokals aber wurde mit 42 Punkten George Churaman.Pokaltag_2014_06

Nach dem Dank des Captains an Küche und Service saß man noch lange bei lauen Temperaturen auf der Terrasse und ließ den Tag Revue passieren. Nur schade, dass sich mit dem Pokaltag die Saison langsam dem Ende entgegenneigt.